Verhinderungspflege durch Pflegekräfte aus Polen und Osteuropa

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Pflegegeld beantragen – was müssen Sie wissen?

Möchten Sie oder Ihr pflegebedürftiger Angehöriger Pflegegeld beantragen? Dann ist zunächst erforderlich, dass die Pflegebedürftigkeit festgestellt und ein entsprechender Pflegegrad zugeordnet wurde. Dies ist zum einen notwendig, um den Anspruch zu legitimieren. Zum anderen unterscheidet sich die Höhe des Pflegegeldes bei den verschiedenen Pflegegraden.

Tipps fürs Pflegegeld:

Der Antrag muss bei der zuständigen Pflegekasse gestellt werden. Diese ist mit der Krankenkasse verknüpft, weshalb sich der Pflegebedürftige normalerweise an seine Krankenkasse wenden muss. Dies gilt sowohl für gesetzlich als auch für privat Krankenversicherte.

Wenn Sie einen Antrag stellen, ist dies grundsätzlich formlos per Telefon oder E-Mail möglich. Auch wenn dafür kein Formular notwendig ist, empfiehlt es sich dennoch dies in Schriftform zu tun, um bei eventuellen Unstimmigkeiten Beweise vorlegen zu können.

Möchten Sie Pflegegeld beantragen, können Sie auch zu einem Pflegestützpunkt gehen oder einen Hausbesuch anfordern, der durch den Pflegeberater organisiert wird.

Rückwirkend werden die Leistungen der Pflegeversicherung nicht gezahlt. Diese werden frühestens für den Monat der Antragsstellung gewährt. Das heißt: Wer am Monatsende seinen Antrag eingereicht hat, erhält das Geld für den kompletten Monat.

Sollen Leistungen wie das Pflegegeld beantragt werden, muss dies immer durch den Pflegebedürftigen und nicht durch die Angehörigen oder die Pflegeperson erfolgen. Ist dies nicht möglich, kann dafür eine Vollmacht erstellt werden.

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Verwendungsmöglichkeiten des Pflegegeldes

Wenn der Antrag auf Pflegegeld bewilligt ist, können die Zuwendungen grundsätzlich frei eingesetzt werden. Das bedeutet, dass der Pflegebedürftige zum Beispiel das Geld verwenden kann, um pflegende Angehörige zu entlohnen. Alternativ kann damit auch ein Teil der Kosten für eine Pflegekraft gedeckt werden.

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