Pflegeheim

Pflegeheim auf einen Blick

Wenn eine Person durch einen Unfall, eine Krankheit oder durch hohes Alter pflegebedürftig wird, scheint der Umzug ins Pflegeheim für viele die einzige Lösung. Denn ein Pflegeheim ist eine stationäre Einrichtung, die sich auf die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen und deren besondere Bedürfnisse spezialisiert hat. Zwar werden pflegebedürftige Menschen auch in Alten- oder Seniorenheimen gepflegt, aber dort der Schwerpunkt mehr auf Betreuung und Wohnen als auf der Pflege.

Pflegeheim – pro und contra

Es gibt eine gesetzliche Vorschrift, dass in einem Pflegeheim mindestens 50 Prozent des Personals eine Ausbildung in Altenpflege haben muss. Dies soll die korrekte Betreuung und Versorgung der Pflegebedürftigen garantieren. Die übrigen 50 Prozent sind zwar auch Pflegekräfte, aber ohne spezielle Ausbildung. Der Fachkräftemangel im Pflegebereich macht sich allerdings auch im Pflegeheim bemerkbar, da viele Stellen gekürzt worden sind oder wegen einem Mangel an Bewerbern gar nicht mehr besetzt werden können. In Zukunft wird sich dieses Problem noch verschärfen, denn bis zum Jahr 2050 soll sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland fast verdoppeln. Durch die wechselnden Schichten in einem Pflegeheim ist es oft nicht möglich, ein vertrautes Verhältnis zwischen Pflegern und Pflegebedürftigen entstehen zu lassen. Die Pfleger sind auch oft überlastet und haben nur wenig Zeit, auf die individuellen Wünsche des Einzelnen einzugehen, da ja noch weitere Patienten auf sie warten. Der Tagesablauf in einem Pflegeheim ist klar strukturiert und beginnt mit wecken, waschen, eventuell wickeln und anziehen und dem Frühstück. Tagsüber gibt es je nach Einrichtung und Schwere der Pflegebedürftigkeit verschiedene Programme, Kurse oder Therapien, um den Tag etwas zu verkürzen. Abends werden die Pflegebedürftigen dann wieder gewaschen, gefüttert, gewickelt und zur Nachtruhe ins Bett gebracht. Angehörige und Besucher sind in den meisten Einrichtungen gerne gesehen, da diese auch oft einen Teil der Betreuung wie beim trinken helfen oder auch mal die Kissen aufzuschütteln übernehmen.

Pflegeheim – Zusammenfassung

Ein Pflegeheim ist also eine stationäre Einrichtung, die sich auf die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen spezialisiert hat. 50 Prozent der Pflegekräfte müssen eine spezielle Ausbildung in Altenpflege haben. Durch die stetig steigende Zahl von Pflegebedürftigen und die sinkende Zahl von Pflegepersonal müssen sich immer weniger Pfleger um immer mehr Kranke kümmern. Dadurch ist eine optimale Versorgung wegen Zeitmangels leider nicht immer gewährleistet. Eine beliebte Alternative zum Pflegeheim ist deshalb die häusliche 24 Stunden Pflege, bei der eine Betreuungskraft sich 24 Stunden nur um diesen einen Patienten kümmert. Dies ist nur dann möglich, wenn die Betreuungskraft mit im Haus oder der Wohnung der pflegebedürftigen Person lebt.

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