Pflegekräfte aus Ungarn
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Pflegekräfte aus Ungarn

Ungarische Pflegekräfte für die 24 Stunden Pflege

Die Pflege von älteren Menschen besitzt in Ungarn ebenso wie in vielen weiteren osteuropäischen Ländern einen hohen Stellenwert. Die Familie ist sehr wichtig, sodass eine häusliche Seniorenpflege in diesem Land meist die Regel ist. Viele Pflegekräfte aus Ungarn besitzen daher langjährige Erfahrung und Kompetenz und können die Aufgaben im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege sehr gut erfüllen. Sie zeigen außerdem ein hohes Engagement, sich rund um die Uhr um einen Pflegebedürftigen zu kümmern, und nehmen Ihnen die pflegerischen Aufgaben ab, während Sie die Zeit mit Ihrem pflegebedürftigen Familienmitglied genießen können. In den meisten Fällen kann zwischen Pflegebedürftigem und Pflegendem leicht eine vertraute Beziehung entstehen, weil die Ungarn lebensfroh und extrovertiert sind und offen auf fremde Leute zugehen. Aus diesem Grund eignen sich ungarische Pflegekräfte bzw. Haushaltshilfen sehr gut für die Seniorenbetreuung.

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Vermittlung ungarischer Pflegekräfte für die 24-Stunden Pflege und Seniorenbetreuung

Ungarische Pflegekräfte

Seit der Vereinigung Europas können Familien mit Pflegefällen auch auf ungarische Pflegekräfte zurückgreifen. Diese können in Deutschland durch genaue gesetzliche Regelungen legal arbeiten. Das A1-Entsendeformular ist der Nachweis dafür, dass das Pflegepersonal im Heimatland ordnungsgemäß gemeldet ist. Betreuungskräfte, die im Pflegebereich tätig sind und aus dem osteuropäischen Raum wie Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei, Bulgarien, Rumänien oder Kroatien stammen, bekommen das Formular zuhause ausgestellt und müssen dieses dann ihrem Arbeitgeber in Deutschland vorlegen.

Häusliche Pflege aus Ungarn

Professionelle Hilfe für einen pflegebedürftigen Angehörigen benötigen Familien dann, wenn sie an ihre Grenzen im Haushalt und bei der Pflege stoßen. Dies kann schnell teuer werden. Deshalb haben sich deutsche Agenturen darauf spezialisiert, osteuropäische Pflegekräfte wie z.B. aus Ungarn nach Deutschland zu vermitteln, um diese Familien zu unterstützen. Die Arbeitsplätze in Deutschland sind für ungarisches Pflegepersonal deshalb attraktiv, da deutsche Löhne weit über den ungarischen liegen. Für Angehörige von Pflegebedürftigen bedeutet das trotzdem einen finanziellen Vorteil. Die deutsche Entsende-Verordnung erlaubt den ausländischen Pflegekräften und Haushaltshilfen eine durchgängige Beschäftigung von bis zu zwei Jahren. Anschließend müssen diese für zwei Monate pausieren, sofern sie nicht in einem anderen EU-Land weiterbeschäftigt sind. Für die zu pflegenden Personen ist ein vertrautes Umfeld mit einer verlässlichen und gleichbleibenden Pflegekraft wichtig – eine Umstellung bereitet oft Schwierigkeiten.

Da das Land lange Zeit unter österreichischer Regentschaft stand, ist Deutsch immer noch eine wichtige Sprache, die dort von zahlreichen Menschen und daher ebenfalls von vielen Pflegekräften aus Ungarn gesprochen wird. Doch hatten genauso andere Volksgruppen wie die Mongolen Einfluss auf das Land. Vielleicht sind die Ungarn gerade auch deswegen ein sehr stolzes Volk, das viel Wert auf seine Traditionen sowie auf Zusammenhalt legt. Respekt gegenüber der Familie sowie gegenüber Frauen wird groß geschrieben. Daher ist es selbstverständlich, dass man in Ungarn einer Frau die Tür aufhält oder eine schwere Tasche für sie trägt.

Die Bedeutung der Tradition macht sich auch bei den Feiertagen bemerkbar, die Kernelement der Kultur sind. Für Pflegekräfte aus Ungarn spielen vor allem die christlichen Feiertage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten eine wichtige Rolle, bei denen es in Bezug auf die Traditionen Überschneidungen mit denen in Deutschland gibt. So findet am Heiligabend die Bescherung statt und an Ostern werden bemalte Eier versteckt. Darüber hinaus werden andere Bräuche praktiziert, die denen in Polen oder Rumänien ähneln. Dazu gehört das sogenannte Begießen (Locsolkodás) am Ostermontag, bei dem Jungen und Männer Mädchen und Frauen mit Wasser nass spritzen. Anschließend findet ein gemeinsames Essen mit Milchbrot, Schinken und gekochten Eiern statt.

Für Pflegekräfte aus Ungarn sind außerdem folgende historische Feiertage wichtig:

  • der 15. März als Erinnerung an die ungarische Revolution von 1848
  • der Nationalfeiertag von König Stephan I. am 20. August
  • der Nationale Gedenktag an die Revolution 1956 am 23. Oktober

Ähnlich wie der Karneval in Deutschland oder der Krampusumzug in Österreich findet im Februar in Mohács die Busójáras statt, die sechs Tage andauert und zu der sich die Ungarn ebenfalls verkleiden. Allerdings sind die Verkleidungen immer noch sehr traditionell und bestehen aus einer Schafsfellbekleidung und einer Holzmaske, die oftmals Hörner besitzt.

Die ungarische Küche ist zum einen beeinflusst vom einfachen Essen der Bauern und zum anderen von der sogenannten Magnatenküche des Hochadels.

Eine Auswahl kulinarischer Spezialitäten:

  • Pflegekräfte aus Ungarn essen ebenso wie ihre Landsleute gerne Fogasch (Zander aus dem Balaton) frittiert oder als Fischgulasch.
  • Die Back- und Süßwaren sind durch den österreichischen Einfluss gekennzeichnet, weshalb Palatschinken, Schomlauer Nockerln, Esterházytorte und Gerbraudschnitten (Zserbó-szelet) typisch sind.
  • Wichtige Zutaten bei vielen Gerichten sind Paprika in frischer Form oder als Pulver sowie tejföl (Sauerrahm).
  • Wenn die Pflegekraft aus Ungarn vom „Gulasch“ (gulyás) spricht, meint sie normalerweise eine Gulaschsuppe.
  • Auch Fischsuppen sind sehr beliebt, die es in zwei Versionen gibt: Bajaer und Szegediner Fischsuppe.
  • Viele deftige Wurstwaren wie Debreziner (geräucherte Paprikawurst), Kolbász (pikante Paprikawurst) und Hurka (Blutwurst) sind ebenfalls typisch für die ungarische Küche.
  • Bekannt ist dieses Land Osteuropas auch für seine Weine wie den Tokajer. Gute Rotweine kommen außerdem aus Vilány-Siklos und Szekszárd.