Verhinderungspflege durch Pflegekräfte aus Polen und Osteuropa
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Verhinderungspflege

Der Begriff Verhinderungspflege kommt aus der häuslichen Pflege und benennt die Tatsache, wenn eine Betreuungskraft aus einem bestimmten Grund verhindert sein sollte. Sie kann in diesem Fall ihre Pflichten nicht erfüllen, sodass ein Ersatz für die Kranken- und Altenpflege zu Hause notwendig wird.

Warum sollten pflegende Angehörige die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen?

Die Pflege eines kranken oder alten Menschen ist oftmals sehr arbeitsintensiv und eine physische sowie psychische Belastung. Daher ist es meist nicht möglich, das Haus für einen längeren Zeitraum zu verlassen und sich um eigene Angelegenheiten zu kümmern. Auch das Privatleben leidet oftmals unter dieser Belastung. Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass die Pflegeperson die Möglichkeit zur Erholung und zum Ausgleich bekommt. Dies ist durch die Verhinderungspflege auf ideale Weise ermöglicht werden: eine Seniorenbetreuerin, z. B. eine Polnische Pflegekraft, zieht für den zu überbrückenden Zeitraum bei der zu pflegenden Person ein und übernimmt die notwendigen pflegerischen Tätigkeiten. Einen Teil der Kosten für die Pflegekraft oder sogar alle Kosten übernimmt die Pflegekasse. Somit befindet sich der Pflegende in guten Händen und die Angehörigen können sich erholen und neue Energie tanken.

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Bedingungen für den Anspruch auf eine Pflegekraft bei der Verhinderungspflege

Einen Antrag kann die private Pflegeperson zum ersten Mal stellen, wenn sie die häusliche Pflege bereits mindestens sechs Monate durchgeführt hat.

Die Pflegeversicherung beteiligt sich an den Kosten für die Verhinderungspflege, wenn diese nachgewiesen werden und die Dauer der Ersatzpflege sechs Wochen (42 Tage je nach Kalenderjahr) nicht überschreitet.

Unabhängig vom Pflegegrad zahlt die Pflegekasse einen maximalen Betrag von 1.612 Euro zur Verhinderungspflege hinzu. Seit 1.1.2015 können maximal 806 Euro, die nicht für die stationäre Kurzzeitpflege beansprucht worden sind, ebenfalls beantragt werden. Mehr Informationen zur finanziellen Unterstützung im Rahmen der Verhinderungspflege finden Sie hier unter Förderungsmöglichkeiten.

Voraussetzung für den Anspruch auf diese Leistungen ist, dass es sich bei der Ersatzpflegekraft um kein nahestehendes Familienmitglied handelt (z.B. Eltern, Kinder, Enkel und Großeltern). Diese darf außerdem nicht mit dem Pflegebedürftigen verschwägert sein (z.B. Schwager, Schwägerin, Schwiegereltern, Stiefeltern) und nicht mit ihm im gleichen Haushalt leben. Soll eine dieser Personen die Betreuung übernehmen, zahlt die Pflegeversicherung lediglich das übliche Pflegegeld, das entsprechend der Pflegestufe ermittelt wird.

Wie funktioniert die Vermittlung einer Verhinderungspflege?

In vielen Fällen erfolgt die Verhinderungspflege durch eine polnische Pflegekraft, weil diese aufgrund niedrigerer Löhne kostengünstiger ist. Vermittlungsagenturen wie die Deutsche Seniorenbetreuung vermitteln auch deswegen meistens Personal aus Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und weiteren Ländern Osteuropas, weil diese auch sehr gut eine 24-Stunden-Verhinderungspflege zu Hause übernehmen können. Dafür spielen zum einen die niedrigeren Kosten und zum anderen die Erfahrung, Freundlichkeit und das Einfühlungsvermögen der Osteuropäerinnen eine Rolle. Dadurch entsteht selbst in der kurzen Zeit von sechs Wochen eine vertrauensvolle Beziehung.

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