Schlafstörungen im Alter: Ursachen und Diagnose

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten Beschwerden im Alter. Senioren sind besonders häufig von Ein- oder Durchschlafproblemen betroffen. Am häufigsten tritt bei älteren Menschen die Schlaflosigkeit (Insomnie) auf. Sie äußert sich in Form von Ein- oder Durchschlafstörungen oder führt bei den Betroffenen zu frühmorgendlichem Erwachen.

Arten von Schlafstörungen

Eine weitere typische Form ist ein krankhaft erhöhtes Schlafbedürfnis. Betroffene Senioren benötigen deutlich mehr Schlaf, weisen eine erhöhte Einschlafneigung am Tag auf und verspüren oft eine anhaltende Schläfrigkeit. Daneben können Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Schlafapnoe oder Narkolepsie ursächlich für Schlafprobleme in der Häuslichen Pflege sein. Auch Schlafwandeln oder Albträume wirken sich negativ auf die Schlafqualität aus und führen langfristig zu Schlafstörungen.

Diagnose von Schlafstörungen und Therapie

Um Schlafprobleme diagnostizieren zu können, müssen zunächst die Ursachen ermittelt werden. Der Arzt erarbeitet im Rahmen einer umfassenden Anamnese die Symptome und Krankengeschichte des Patienten in der Altenpflege. Hierfür kann es notwendig sein, dass der Patient ein Schlaftagebuch anlegt und darin alle Symptome aufschreibt.

Schlafzeiten, Schlafdauer und die Befindlichkeit am Tag sind wichtige Faktoren, die für eine abschließende Diagnose benötigt werden. Eine körperliche Untersuchung im Schlaflabor ermöglicht einen genaueren Einblick in die Schlafqualität und offenbart etwaige Auffälligen. Typischerweise liegt Schlafprobleme ein körperliches Problem wie etwa Atemaussetzer oder periodische Beinbewegungen zugrunde, die es zu ermitteln gilt. Insbesondere im höheren Lebensalter müssen auch körperliche Erkrankungen in die Diagnosestellung mit einbezogen werden. Mögliche Auslöser sind etwa Schilddrüsenstörungen, eine Nierenerkrankung oder Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Ursächlich für Schlafprobleme im Alter können körperliche Erkrankungen sein. Symptome wie Luftnot, Husten, Reflux oder Juckreiz erschweren einen erholsamen Nachtschlaf. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen kann dies rasch auch zu einer Verschlechterung des seelischen Wohlbefindens führen.
Auch Medikamente sind ein möglicher Auslöser. Mit steigendem Lebensalter müssen bisweilen verschiedene Arzneimittel eingenommen werden; die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen können oftmals nur schwer überschaut werden. Der Hausarzt muss ermitteln, welche Ursache den Schlafbeschwerden zugrunde liegt und eine geeignete Gegenmaßnahmen einleiten.

Bei einer häusliche 24 Stunden Betreuung kann die Pflegekraft durch Gespräche die Situation entschärfen und sich auch nachts um die betroffene Person kümmern, was zu einem gesteigerten Wohlbefinden führen kann und die Familie und Angehörigen entlastet.

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