Verhinderungspflege durch Pflegekräfte aus Polen und Osteuropa

Die häusliche Pflege

Bei der häuslichen Pflege handelt es sich um eine Pflegevariante, bei der sich eine Pflegekraft um einen Hilfsbedürftigen in dessen Zuhause kümmert. Im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege zieht sie mit in den Haushalt ein und erledigt zahlreiche anfallende Aufgaben von der Grundpflege bis hin zu Botengängen. Die häusliche Pflege wird von den meisten Menschen bevorzugt, da sie dadurch ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen.

Die Geborgenheit der eigenen vier Wände sorgt in den meisten Fällen dafür, dass sich betreuungsbedürftige Personen bei der häuslichen Pflege wohler fühlen. Dies trägt maßgeblich zu ihrer Lebensqualität bei und verhindert oftmals, dass psychische Beschwerden wie Depression oder Demenz auftreten oder sich verschlimmern. Auch bei vielen Angehörigen ist dieses Modell der Altenpflege beliebt, da sie sich nicht um einen Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim kümmern und sich weniger Sorgen um das pflegebedürftige Familienmitglied machen müssen. Daher stellt die häusliche Pflege eine unkomplizierte Lösung dar, wenn die Familie sich nicht selbst um die oftmals arbeitsintensive Versorgung kümmern kann.

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Häusliche Pflegedienste

Oftmals werden im Zusammenhang mit der häuslichen Pflege die häuslichen, ambulanten Pflegedienste genannt, die je nach Bedarf und vorheriger Vereinbarung in den Haushalt einer zu pflegenden oder zu betreuenden Person kommen. Dort übernehmen sie mehrmals in der Woche oder einmal pro Tag die vorher festgelegten Aufgaben.

  • Die Betreuung findet in den eigenen vier Wänden des körperlich oder geistig eingeschränkten Menschen statt.
  • Häusliche Pflegedienste sind in Deutschland weit verbreitet, sodass eine Versorgung von Pflegebedürftigen sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Gegenden optimal möglich ist.
  • Sie sind eine gute Unterstützung für pflegende Angehörige, weil sie sich um spezielle Aufgaben (z.B. Grundpflege, hauswirtschaftliche Versorgung) kümmern können.
  • Bestimmte Leistungen bei der Pflege durch den ambulanten Dienst werden von der Pflegeversicherung nach SGB XI übernommen. Dies richtet sich nach der jeweiligen Pflegestufe beziehungsweise dem Pflegegrad.
  • Die Betreuung ist zeitlich genau festgesetzt, sodass ein häuslicher Pflegedienst auf individuelle Bedürfnisse nur sehr eingeschränkt eingehen kann. Für die verschiedenen Pflegeleistungen, wie etwa das Anreichen von Mahlzeiten, ist eine genaue Zeit vorgegeben, was in der Praxis oftmals zu Hektik führt. Gerade im Falle der Demenz-Betreuung bzw. Demenz-Pflege ist dies höchst problematisch.
  • Die Pflegekräfte wechseln immer wieder, sodass kaum ein vertrautes Verhältnis zum Pflegebedürftigen entsteht. Dies ist wiederum vor allem bei Demenzpatienten ein wichtiges Kriterium, weil sie nur schwer mit Veränderungen umgehen können.

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Wann ist ein häuslicher Pflegedienst sinnvoll?

Gerade im Zusammenhang mit der häuslichen Betreuung kann ein häuslicher Pflegedienst als unterstützende Maßnahme sinnvoll sein. Die häusliche Betreuung hat viele Gesichter. Oft übernehmen Angehörige die Unterstützung eines älteren oder pflegebedürftigen Menschen, wenn diese ihren Alltag nicht mehr alleine meistern können. Eine weitere Form der häuslichen Betreuung kann im Rahmen einer häuslichen 24-Stunden-Betreuung oder durch eine private Haushaltshilfe erfolgen. Hierbei zieht die Betreuungskraft mit in den Haushalt ein und kümmert sich um alle anfallenden Aufgaben. Die häusliche Betreuung ist das von vielen Senioren bevorzugte Modell der Unterstützung, da sie die gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen und in ihren eigenen vier Wänden ihren Lebensabend genießen können. Wichtig ist aber, die rechtlichen Kompetenzen von Haushaltshilfen und Betreuungskräften zu kennen. Im Rahmen der häuslichen Betreuung dürfen Betreuungskräfte keine medizinischen Leistungen erbringen, da sie keine Ausbildung sondern meist lediglich eine Weiterbildung oder verschiedene Seminare besucht haben. Benötigt Ihr Angehöriger im Rahmen seiner häuslichen Betreuung also medizinische Unterstützung, so kann ein ambulanter Pflegedienst diese bei individuell abgestimmten Besuchen leisten. Die häuslichen Pflegedienste beschäftigen ausgebildete und qualifizierte Pflegekräfte, die aus rechtlicher Sicht wesentlich mehr Befugnisse und Kompetenzen haben.

Aufgaben von Alten- oder Krankenpflegern:

  • Verabreichen von Spritzen
  • Dosierung von Medikamenten
  • Legen von Kathetern
  • Verbandswechsel
  • Jegliche Maßnahmen zur Behandlungspflege (z.B. Blutzuckermessung, Drainagen, Infusionen etc.)

24-Stunden-Pflege als Alternative zum häuslichen Pflegedienst

Die häuslichen Pflegedienste können also als unterstützende Maßnahme oder kurzfristige Übergangslösung durchaus sinnvoll sein, unserer Erfahrung nach sind sie als alleinige Form der häuslichen Pflege allerdings ungeeignet. Als dauerhafte Form der häuslichen Pflege hat sich die 24-Stunden-Pflege bewährt. Der Pflegebedürftige kann so in seinem Zuhause wohnen bleiben und wird dort kompetent und umfassend versorgt- nicht nur zu bestimmten Uhrzeiten und ohne jegliche zeitliche Begrenzung. Anders als in einer stationären Einrichtung ist die Pflegekraft zudem nur für eine Person zuständig. Sie kann sich daher besser und individueller um diese kümmern und es entsteht ein vertrautes Verhältnis- für die emotionale Gesundheit von Senioren ist dies unerlässlich, gerade wenn bereits erste Symptome einer Demenz oder einer anderweitigen geistigen Beeinträchtigung ersichtlich sind. Durch eine häusliche Pflege mit einer 24-Stunden-Pflegekraft ist es also möglich, eine individuell abgestimmte und herzliche Pflege zu gewährleisten, die die Lebensqualität eines Pflegebedürftigen so lange wie möglich erhält.

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Kosten für die häusliche Pflege

Ist eine Pflegebedürftigkeit im gesetzlichen Sinne anerkannt, besteht ein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung für die häusliche Pflege. Diese umfassen das Pflegegeld und die Pflegesachleistung, die auch miteinander kombiniert werden können.

Leistungsberechtigt beim Pflegegeld ist der Pflegebedürftige, der über die Verwendung des Betrages selbst entscheiden kann. Die Höhe ist abhängig von der Pflegestufe.

Pflegekräfte für die häusliche Pflege aus Polen und der osteuropäischen Region

Aufgrund der im Vergleich zu Deutschland günstigeren Lohnkosten kommt inzwischen eine große Anzahl der Pflegekräfte für die häusliche Pflege aus Polen und weiteren osteuropäischen Ländern. Diese sind nicht nur aufgrund der geringeren Kosten gefragt, sondern auch, weil die Pflege- und Betreuungskräfte aus beispielsweise Litauen, Tschechien, Lettland oder Slowenien sehr erfahren, freundlich und einfühlsam sind.

Hilfe bei der Organisation und Vermittlung häuslicher Pflege

Die Deutsche Seniorenbetreuung organisiert als eine der führenden Vermittlungsagenturen seit 2004 Einsätze für die private Pflege zu Hause. Die vermittelten Pflegekräfte kommen hauptsächlich aus Polen, der Slowakei, Tschechien und weiteren Ländern Osteuropas. Haben Sie Fragen zu den verschiedenen Optionen, Kosten etc., wenden Sie sich gerne an einen Ansprechpartner an einem unserer Standorte. Dieser informiert Sie über die privaten häuslichen Pflegedienste sowie die Vermittlung einer Rundum-Versorgung zu Hause, sodass wir Ihnen eine individuelle und für Sie und Ihre Angehörigen passende Pflegelösung finden können.