Die Ernährung im Alter

Die Ernährung von Senioren muss genau geplant werden. Ältere Menschen haben bei einem gleichbleibend hohen Bedarf an Mikronährstoffen, wie Vitaminen und Mineralstoffen, einen niedrigeren Energiebedarf. Dieser ist durch die Abnahme freier Fettmasse und die sinkende körperliche Arbeit zu begründen. Dabei ist zudem zu berücksichtigen, dass Senioren häufig einen geringen Appetit haben. Dies äußert sich nicht selten durch eine Nahrungsverweigerung.

Ausgewogene Ernährung und Spass beim Essen auch im Alter

Langfristig kann die Unterernährung zu Mangelerscheinungen führen. In der Folge können unterschiedliche Krankheitsbilder wie Osteoporose und Sarkopenie begünstigt werden. In der Seniorenpflege ist eine konsequente und regelmäßige Ernährungsplanung und hochwertige, schmackhafte Gerichte daher äußerst wichtig. Dabei sollte auf die Auswahl nährstoffreicher Lebensmittel geachtet werden. Senioren sollten täglich Obst und Gemüse verzehren – diese enthalten eine Vielfalt an Vitaminen, deren Verzehr gerade mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird. Zusätzlich sollten sie regelmäßig fettreiche Seefische wie Hering, Lachs und Makrele essen. Diese versorgen den Organismus mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren, diese wirken antientzündlich und haben einen positiven Einfluss auf Krankheiten wie Rheuma und Arthrose.

Weiterhin sollten ältere Menschen täglich Vollkornprodukte in den Speiseplan integrieren. Diese haben eine hohe Nährstoffdichte und enthalten Ballaststoffe, die sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken und tragen zu einem regelmäßigem Stuhlgang bei. Außerdem sollten Senioren regelmäßig tierische Produkte wie Eier und fettarmes Fleisch essen. Unbedingt ist auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit zu achten. Dabei sollten ältere Menschen mindestens zwei Liter in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu sich nehmen.

Ernährung im Rahmen der häuslichen Altenpflege

Im Alter nimmt die Lust aufs Essen immer mehr ab. Dabei ist in der häuslichen Pflege darauf zu achten, die Nahrungsaufnahme attraktiver zu gestalten. Gemeinsames Essen kann bereits Wunder wirken. Doch auch das schöne Anrichten der Speisen ist von hoher Relevanz. Zusätzlich muss die Zubereitung der einzelnen Speisen individuell angepasst werden. Leidet der ältere Mensch an massiven Kau- und Schluckbeschwerden, sollte die Nahrung püriert oder passiert werden. Wenn möglich, sollten die Senioren am Zubereitungsprozess beteiligt werden. Selbst kochen kann die Motivation zum Essen immens steigern. Grundsätzlich sollte für eine angenehme Atmosphäre gesorgt werden. Unangenehme Gerüche und störende Geräusche sollten während des Essens daher vermieden werden. Darüberhinaus ist es in der Seniorenpflege nötig, regelmäßig das Gewicht zu kontrollieren. Sowohl ein zu hohes als auch ein zu niedriges Gewicht sollte vermieden werden. Ferner sollte der Senior in regelmäßigen Abständen an das Trinken erinnert werden.

Diese Maßnahmen sind extrem zeitaufwendig zur Vermeidung von Krankheiten im Alter jedoch unerlässlich. Die Seniorenpflege durch geschulte Altenpfleger kann nicht nur die Angehörigen entlasten, sondern auch zu einer gesteigerten Lebensqualität der Betreuenden beitragen.

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