Ambulante Krankenpflege auf einen Blick

Ambulante Krankenpflege bedeutet, dass ein Pflegedienst in das Haus einer hilfebedürftigen Person kommt und die im Voraus genau festgelegten Arbeiten übernimmt. Abhängig vom Bedarf kann dies mehrmals in der Woche oder auch täglich erfolgen. Die Hilfskräfte der ambulanten Krankenpflege übernehmen verschiedene Aufgaben der Grundpflege wie die Körperhygiene, Hilfe beim Essen und Trinken oder beim Gang zur Toilette. Diese werden mit den Betreuungsbedürftigen oder Ihren Angehörigen abgesprochen und auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.

Der ambulante Pflegedienst rechnet jede erbrachte Dienstleistung einzeln ab und dokumentiert diese genauestens. Bestimmte ambulante Pflegeleistungen werden von der Pflegeversicherung abgedeckt. Dazu gehören Hilfen bei der Hygiene, der Ernährung und Mobilität sowie Unterstützung bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten.

Wann bietet sich eine ambulante Krankenpflege an?

  • nach einem Krankenhausaufenthalt
  • bei einer schweren Krankheit
  • bei altersbedingten Einschränkungen
  • zur Unterstützung pflegender Angehöriger (z.B. bei Urlaub, im Krankheitsfall oder allgemein als Entlastung)

Die Pflege zu Hause kann dabei sowohl vorübergehend als auch dauerhaft in Anspruch genommen werden. So benötigen zum Beispiel Menschen, die körperlich oder geistig eingeschränkt sind, oftmals täglich Hilfe. Kann diese nicht von der Familie geleistet werden, ist die ambulante Krankenpflege eine gute Lösung. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Pflegekräfte häufig wechseln, weshalb sich immer wieder andere Personen um den Pflegebedürftigen kümmern.

Welche Optionen gibt es für die dauerhafte Pflege?

Ambulante Krankenpflege eignet sich vor allem zur kurzfristigen und kurzzeitigen Unterstützung (z.B. Verhinderungspflege) und Entlastung von pflegenden Angehörigen oder nach einem Krankenhausaufenthalt. Wird für einen längeren Zeitraum oder mehrmals am Tag Betreuung und Pflege benötigt, können Alternativen zur ambulanten Krankenpflege besser sein.

  1. In einer stationären Einrichtung wie zum Beispiel einem Alten- oder Pflegeheim sind Betreuungsbedürftige rund um die Uhr versorgt. Darüber hinaus haben sie Anschluss zu anderen Patienten.
  2. Die meisten Senioren bevorzugen es, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Auch für Menschen mit geistigen Einschränkungen ist es in der Regel besser, wenn diese in ihrem vertrauten Umfeld leben können. Wird eine Versorgung rund um die Uhr notwendig, ist die 24-Stunden-Pflege eine gute Möglichkeit. Anders als bei der ambulanten Krankenpflege durch einen Pflegedienst ist jede Pflegekraft nur für einen Patienten zuständig und kümmert sich Tag und Nacht um ihn. Die Deutsche Seniorenbetreuung vermittelt für diese Dienstleistung private Pflegekräfte, die in die Wohnung oder das Haus des Hilfsbedürftigen einziehen. Auf diese Weise ist auch in der Nacht sowie für Notfälle jemand anwesend. Ein entscheidender Aspekt ist außerdem, dass die Betreuungskraft eine wichtige Ansprechperson für den Pflegebedürftigen ist. Mit beispielweise Gesellschaftsspielen, Spaziergängen oder der Organisation von Besuchen kann sie für Beschäftigung sorgen.

Zusammenfassung

  • Die ambulante Krankenpflege übernimmt im Rahmen von Hausbesuchen verschiedene pflegerische und versorgungstechnische Leistungen. Je nach Bedarf kann dies mehrere Tage in der Woche, täglich oder sogar mehrmals am Tag notwendig sein. Dabei wird jede Leistung einzeln abgerechnet.
  • In vielen Fällen wird die ambulante Krankenpflege mit der Pflege durch Angehörige kombiniert. Ratsam ist es jedoch, einen Hausnotruf zu installieren, damit im Notfall Hilfe gerufen werden kann, wenn der Pflegebedürftige allein zu Hause ist.
  • Steigt der Pflegebedarf oder wird auch eine Betreuung während der Nacht notwendig, kann über eine 24-Stunden-Pflege nachgedacht werden. Selbst wenn die Unterstützung durch Angehörige oder eine ambulante Krankenpflege nicht mehr ausreicht, kann der Betreuungsbedürftige weiterhin in seinen vier Wänden wohnen.
  • Ein weiterer Pluspunkt ist die individuellere Pflege, weil sich die Betreuungskraft nur um einen Patienten kümmert und auf seine Bedürfnisse besser eingehen kann.
  • Auf diese Weise entsteht auch leichter ein vertrauensvolles Verhältnis, das eine wichtige Voraussetzung für die häusliche Rund-um-die-Uhr-Versorgung darstellt.
  • Für die Demenzbetreuung eignet sich die 24-Stunden-Betreuung als Alternative zur ambulanten Krankenpflege ebenfalls.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Stellen Sie uns kostenlos & unverbindlich Ihre Anfrage.
Jetzt Anfrage stellen