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Hauskrankenpflege – besser daheim pflegen

Die Hauskrankenpflege erfolgt um einen Krankenhausaufenthalt zu verkürzen, zu verhindern oder um Pflegebedürftigen ein Leben im Heim zu ersparen. Das betrifft in den meisten Fällen ältere Menschen, aber auch junge Menschen können nach Unfällen, Krankheiten oder durch Behinderungen pflegebedürftig sein.

Eine erfolgreiche Hauskrankenpflege sorgt dafür, dass der Patient die größtmögliche Selbständigkeit und Mobilität erlangt. Oft können mit geduldigem Training bereits verlorene Fähigkeiten durch die Hauskrankenpflege wieder neu erlernt werden oder durch ein verändertes Verhalten ersetzt werden. Die Erfahrung von ausgebildeten Krankenpflegern ist hier von besonderer Bedeutung. Sie zeigen Patienten und Angehörigen den Weg durch die Krise zu einem besseren und würdevollen Leben. Im Mittelpunkt der Hauskrankenpflege steht immer die Würde und Zufriedenheit des Menschen, ganz egal welchen Alters oder welcher Herkunft er ist.

Aktiv bleiben und sich bewegen

Neben den notwendigen medizinischen, pflegerischen und organisatorischen Hilfestellungen durch die Hauskrankenpflege gehört für die alten oder pflegebedürftigen Menschen auch eine aktive Freizeitgestaltung. Je nach den persönlichen Möglichkeiten gehören dazu z.B. Besuche in Seniorentreffpunkten oder anderen Einrichtungen, die Menschen zusammen bringen. Bewegung, Kommunikation, Lachen und Weinen, all das hält uns jung, besonders dann, wenn wir unsere Erlebnisse und Gefühle teilen können. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob ein Patient noch selber laufen kann oder im Rollstuhl sitzen muss. Weg vom Fernseher und raus aus dem Bett, das muss erstes Ziel jeder Pflege sein.

Angehörige als Teil der Hauskrankenpflege

Angehörige sollten die Hauskrankenpflege aktiv ergänzen und sich so oft wie möglich integrieren. Natürlich können Pflegedienste viel Arbeit abnehmen, doch die menschliche Zuwendung von Verwandten können sie nicht ersetzen. Dabei benötigen pflegebedürftige Menschen kein Mitleid, sondern Verständnis für ihre Situation. Das Leiden alter Menschen wird oft durch die Hilflosigkeit der Familie verstärkt. Um dem entgegenzuwirken, sind Gespräche im Rahmen der Hauskrankenpflege hilfreich, damit das gegenseitige Verständnis verbessert werden kann. Wer sich mit der Pflege seiner Angehörigen überlastet fühlt, der kann seinen eigenen Leidensdruck durch Gespräche mit Ärzten oder Psychologen verringern und so zu einer Stütze in der häuslichen Pflege werden. Alte Denk- und Verhaltensmuster abzulegen ist ein schwieriger Prozess, der sich oft über eine lange Zeit hinzieht. Da sich aber auch die Hauskrankenpflege meist über mehrere Monate oder Jahre hinzieht, ist es stets lohnend, diesen Prozess zu beginnen.

Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag

Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, nicht den Humor zu verlieren. Lachen ist gesund und macht gesund. Es darf zu Beginn ruhig ein gequältes oder künstliches Lachen sein, denn zum Glück lässt sich das körperliche Belohnungssystem betrügen und schüttet auch in diesem Fall Glückshormone aus.

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